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Compactregler XM0 für TVE
Modbus_XM0png.png

Busschnittstelle Modbus RTU

XS0_img_01png.png

Regelkomponente für Serie TVE

XM0_mit_Kappe_querpsd.png
Modbus_XM0png.png
XS0_img_01png.png

XM0 - Volumenstrom Modbus

Regelkomponente mit dynamischem Transmitter und Modbus-RTU-Schnittstelle

Kompakte Baueinheit für VVS-Regelgerät TVE


 


  • Regler, dynamischer Wirkdrucktransmitter und Stellantrieb in einem Gehäuse
  • Einsatz in raumlufttechnischen Anlagen, nur bei sauberer Luft
  • Einfacher Klemmenanschluss ohne Einsatz zusätzlicher Abzweigdosen
  • Volumenströme qvmin und qvmax werkseitig voreingestellt und im Regler als veränderliche Parameter gespeichert
  • Hohe Datentransparenz durch standardisierte Buskommunikation Modbus RTU, RS485
  • Sollwertvorgaben, Zwangssteuerungen, Parameteranpassung über Modbus-Register
  • Integriertes Display für Volumenstromanzeige, Betriebszustandsanzeige und Einstellung von Betriebsparametern
  • Servicezugang für Handeinstellgeräte und PC-Konfigurationssoftware

 

Allgemeine Informationen

Anwendung

  • Regelungstechnische Kompletteinheiten für VVS-Regelgeräte
  • Dynamischer Differenzdrucktransmitter, Reglerelektronik und Stellantrieb in einem Gehäuse vereinigt
  • Unterschiedliche Regelaufgaben durch entsprechende Sollwert-Vorgabe
  • Raumtemperaturregler, Gebäudeleittechnik, Luftqualitätsregler und andere steuern die variable Volumenstromregelung durch Vorgabe von Sollwerten über Kommunikationsschnittstelle oder Analogsignal
  • Zwangssteuerungen für die Aktivierung von qvmin, qvmax, Absperrung, Offenstellung über Modbus-Register oder Schalter bzw. Relais möglich
  • Volumenstrom-Istwert steht als Netzwerkdatenpunkt oder lineares Spannungssignal zur Verfügung
  • Klappenstellung steht als Netzwerkdatenpunkt zur Verfügung
  • Die übliche Filterung in Komfortklimaanlagen ermöglicht den Reglereinsatz in der Zuluft ohne zusätzliche Staubschutzmaßnahmen


Bei starkem Staubanfall in den Räumen



  • Entsprechende Abluftfilter vorschalten, da zur Volumenstrommessung ein Teilvolumenstrom durch den Transmitter geleitet wird


Bei Verschmutzung der Luft mit Staub, Flusen oder klebrigen Bestandteilen:



  • Einsatz der Anbaugruppe XS0 statt des hier beschriebenen Compactreglers XM0


Regelkonzept

  • Volumenstromregler arbeitet kanaldruckunabhängig
  • Druckschwankungen bewirken keine bleibenden Volumenstromabweichungen
  • Eine Totzone (Hysterese), innerhalb der die Stellklappe nicht bewegt wird, sorgt für stabile Regelung
  • Volumenstrombereich werkseitig im Regler parametriert (qvmin: minimaler Volumenstrom, qvmax: maximaler Volumenstrom)
  • Betriebsparameter werden per Bestellschlüssel festgelegt und werkseitig parametriert


Betriebsarten

  • Modbus (M): Sollwertvorgabe über Modbus-Register
  • Analog – variabler Betrieb (V): Sollwertvorgabe über Analogschnittstelle, Signalspannungsbereich entspricht qvmin bis qvmax

  • Analog – Festwert-Betrieb (F): kein Sollwertsignal erforderlich, Sollwert entspricht qvmin


Schnittstelle

Kommunikationsschnittstelle



  • Modbus RTU, RS485
  • Datenpunkte siehe Modbus-Registerliste


Analogschnittstelle mit einstellbarem Signalspannungsbereich



  • Analogsignal für Volumenstrom-Sollwert
  • Analogsignal für Volumenstrom-Istwert (Werkseinstellung)
  • Alternativ: Analogsignal für Klappenstellung (bauseitige Umstellung erforderlich)


Hinweis:



  • Schnittstellentyp entsprechend Betriebsart werkseitig voreingestellt
  • Bauseitig durch Kommunikationsschnittstelle (Modbus-Register) oder Displaybedienung anpassbar.


Signalspannungsbereiche

Bei Nutzung der Analogschnittstelle



  • 0 – 10 V DC
  • 2 – 10 V DC


Bauteile und Eigenschaften

  • Transmitter nach dynamischem Messprinzip
  • Überlastsicherer Antrieb
  • Anschlussklemmen mit Abdeckung
  • Display und Bedienelemente für einfache Menüführung
  • Menüführung zur Anpassung von Betriebsparametern und Kommunikationsschnittstelle
  • Serviceschnittstelle


Ausführung

  • TROVM-024T-05I-DD15-MB
  • Nur für Serie TVE einsetzbar


Inbetriebnahme

  • Aufgrund der werkseitig eingestellten Volumenströme ist stets darauf zu achten, dass der Einbau der Regelgeräte nur an den vorgesehenen Stellen erfolgt
  • Analogschnittstelle: nach Einbau und Verdrahtung betriebsbereit
  • Modbus-Schnittstelle: zusätzliche Inbetriebnahmeschritte erforderlich
  • Betriebsparameter kundenseitig anpassbar (per Displaybedienung, Einstellgerät oder Modbus-Register)


Ergänzende Produkte

  • Einstellgerät Typ GUIV3-M  (Bestellschlüssel AT-VAV-G3)

TECHNISCHE INFORMATION

Funktion, Ausschreibungstext, Bestellschlüssel

  • Funktion
  • AUSSCHREIBUNGSTEXT
  • BESTELLSCHLÜSSEL
XS0_dia_01ai.png

① Differenzdrucktransmitter
② Stellantrieb
③ Volumenstromregler
④ Sollwert über Modbus oder Analogsignal
⑤ Achse mit Wirkdruckkanal

Charakteristisch für Volumenstrom-Regelgeräte ist ein geschlossener Regelkreis zur Regelung des Volumenstroms, das heißt Messen – Vergleichen – Stellen.
Die Messung des Volumenstroms erfolgt durch Messung eines Differenzdrucks (Wirkdrucks). Dies geschieht über einen Differenzdrucksensor. Ein integrierter Differenzdrucktransmitter setzt dabei Wirkdruck in ein Spannungssignal um. Der Volumenstrom-Istwert steht als Spannungssignal zur Verfügung. Durch die werkseitige Justage entsprechen 10 V DC immer dem Nennvolumenstrom (qvNenn).
Der Volumenstrom-Sollwert wird von einem übergeordneten Regler (z. B. Raumtemperaturregler, Luftqualitätsregler, Gebäudeleittechnik) vorgegeben. Die variable Volumenstromregelung erfolgt zwischen qvmin und qvmax. Die Übersteuerung der Raumtemperaturregelung durch Zwangsschaltungen, beispielsweise Absperrung, ist möglich.
Der Regler vergleicht den Volumenstrom-Sollwert mit dem aktuellen Istwert und steuert der Regelabweichung entsprechend den internen Stellantrieb.

Kategorie

  • Compactregler für Volumenstrom
  • Regelung eines konstanten oder variablen Volumenstrom-Sollwerts
  • Elektronischer Regler zur Aufschaltung einer Führungsgröße und Abgriff eines Istwerts zur Einbindung in eine Modbus basierte Gebäudeleittechnik
  • Istwert auf Nennvolumenstrom bezogen, dadurch vereinfachte Inbetriebnahme und nachträgliche Verstellung


Anwendung

  • Dynamischer Transmitter für saubere Luft in raumlufttechnischen Anlagen
  • Modbus-Kommandos (Betriebsart Modbus)
  • Externe Schaltkontakte/Beschaltung (bei Schnittstelle Analog)


Versorgungsspannung

  • 24 V AC/DC


Stellantrieb

  • Integriert; langsamlaufend (Laufzeit 100 s für 90°)


Einbaulage

  • Beliebig


Schnittstelle/Ansteuerung

  • Modbus RTU (RS-485) oder alternativ Analogsignale (0 – 10 V bzw. 2 – 10 V DC) nutzbar
  • Schnittstellentyp werkseitig anhand Bestellschlüssel vorparametriert


Anschluss

  • Klemmen mit Abdeckung durch Gummikappe, dadurch keine zusätzliche Klemmdose erforderlich
  • Doppelklemme für Versorgungsspannung zur einfachen Weiterverdrahtung für bis zu 3 Regler


Schnittstelleninformation

  • Modbus: unter anderem Volumenstrom-Sollwert und Istwertsignal, Klappenstellung, Zwangssteuerung
  • Alternativ: Volumenstrom-Sollwert und Istwertsignal als Analogsignal


Sonderfunktionen

  • Von außen gut sichtbare Kontrollleuchte zur Signalisierung der Funktionen: ausgeregelt, nicht ausgeregelt und Spannungsausfall
  • Display zur Istwertanzeige, Parametrierung und für Testfunktionen
  • Aktivierung qvmin, qvmax, Geschlossen, Offen durch: Modbus (bei Ansteuerung Modbus), externe Schaltkontakte (bei Ansteuerung analog)


Parametrierung

  • Für VVS-Regelgerät spezifische Parameter werkseitig parametriert
  • Betriebswerte: qvmin, qvmax und Schnittstellentyp werkseitig parametriert
  • Nachträgliche Anpassung über Display und Bedienelement direkt am Gerät oder mit optionalen Tools: Einstellgerät, PC-Software (jeweils kabelgebunden), im Modbusbetrieb auch durch Modbus-Registerzugriff


Auslieferungszustand

  • Elektronischer Regler werkseitig auf Regelgerät montiert
  • Werkseitige Parametrierung
  • Funktionsprüfung unter Luft; mit Aufkleber bescheinigt

TVED / 200 / D2 / XM0 / V0 / qvminqvmaxm³/h
|||||||||
12567891011
1 Serie
TVE VVS-Regelgerät
  
2 Dämmschale
Keine Eintragung: ohne
D mit Dämmschale
 
3 Material
Verzinktes Stahlblech (Grundausführung)
P1 Oberfläche pulverbeschichtet RAL 7001, silbergrau
A2 Edelstahlausführung
 
5 Nenngröße [mm]
100
125
160
200
250

 
6 Zubehör
Keine Eintragung: ohne
D2 Doppellippendichtung beidseitig
G2 Gegenflansch beidseitig

 
7 Anbauteile (Regelkomponente)
XM0 Compactregler dynamischer Transmitter, Modbus RTU, Display
 
8 Betriebsart
F Festwert (ein Sollwert)
V variabel (Sollwertbereich)
M Modbus RTU
 
9 Signalspannungsbereich (nur bei Betriebsart F, V)
0 0 – 10 V DC
2 2 – 10 V DC
 
10 Betriebswerte zur werkseitigen Einstellung
Volumenströme in m³/h oder l/s
qvkonst (nur bei Betriebsart F)
qvmin (nur bei Betriebsart V, M)
qvmax (nur bei Betriebsart V, M)
 
11 Volumenstromeinheit
m³/h
l/s^


Bestellbeispiel: TVE/100/D2/XM0/M/20-350 m³/h

Dämmschaleohne
Materialverzinktes Stahlblech
Nenngröße100 mm
ZubehörDoppellippendichtung beidseitig
AnbauteilCompactregler Modbus, dynamischer Transmitter
BetriebsartModbus RTU
Volumenstrom20 – 350 m³/h

 

Varianten, Produktdetails

  • VARIANTEN
  • PRODUKTDETAILS
  • TVE

Analogbetrieb 0 – 10V DC bzw. 2 – 10V DC (Bestellschlüssel Betriebsart V, F)


Die Analogschnittstelle kann für den Signalspannungsbereich 0 – 10V DC oder 2 – 10V DC eingestellt werden. 
Die Zuordnung von Volumenstrom-Sollwert bzw. -Istwert zu Spannungssignalen ist in den Kennliniendarstellungen abgebildet.


  • Eingestellter Signalspannungsbereich gilt immer gleichermaßen für Sollwert- und Istwertsignale
  • Signalspannungsbereich werkseitig entsprechend Bestellschlüsselangaben voreingestellt
  • Signalspannungsbereich bauseits im Einstellmenü am Display oder mit Einstellgerät anpassbar
     

Sollwertvorgabe


  • In der Betriebsart V (variabler Betrieb) erfolgt die Sollwertvorgabe nur mit einem Analogsignal an der Klemme Y
    • Sollwertvorgaben über das Modbus-Register 0 werden abgewiesen
  • Gewählter Signalspannungsbereich 0 – 10V bzw. 2 – 10V DC wird eingestelltem Volumenstrombereich qvmin – qvmax zugeordnet
  • Volumenstrombereich qvmin – qvmax werkseitig entsprechend Bestellschlüsselangaben voreingestellt
  • Nachträgliche Anpassung von qvmin bzw. qvmax im Einstellmenü am Display oder mit Einstellgerät möglich

 


  • In der Betriebsart F (Festwertbetrieb) ist kein Analogsignal an der Klemme Y erforderlich
  • Es wird der durch qvmin eingestellte Volumenstrom-Festwert geregelt
  • Volumenstrom qvmin werkseitig entsprechend Bestellschlüsselangabe voreingestellt
  • Nachträgliche Anpassung von qvmin im Einstellmenü am Display oder mit Einstellgerät möglich

 


Istwert als Feedback für Überwachung oder Folgeregelung


  • An der Klemme U kann der vom Regler gemessene Istvolumenstrom als Spannungssignal abgegriffen werden
  • Gewählter Signalspannungsbereich 0 – 10 V DC bzw. 2 – 10 V DC wird auf den Volumenstrombereich 0 – qvNenn abgebildet
  • Im Analogbetrieb (Betriebsart V, F)  besteht parallel die Möglichkeit, Betriebsdaten über die Modbusschnittstelle abzufragen



Zwangssteuerung


Für besondere Betriebssituationen kann der Volumenstromregler in einen speziellen Betriebszustand (Zwangssteuerung) gebracht werden. Möglich sind: Regelung qvmin, Regelung qvmax, Regelklappe in Offenstellung (OFFEN) oder Regelklappe geschlossen (ZU).


 


Zwangssteuerungen über Signaleingang Y
Durch passende Beschaltung am Signaleingang Y können die Zwangssteuerungen entsprechend den Anschlussbildern durch Beschaltung mit externen Schaltkontakten/Relais aktiviert werden (siehe Verdrahtungsbeispiele). OFFEN und ZU stehen nur bei einer Versorgung des Reglers mit Wechselspannung (AC) zur Verfügung.


 


Zwangssteuerung ZU über Führungssignal am Signaleingang Y


  • Bei Signalspannungsbereich 0 – 10 V DC:  ZU wird aktiviert, wenn qvmin=0 eingestellt und  Führungssignal Y < 0,3 V DC ist
  • Bei Signalspannungsbereich 2 – 10 V DC:  ZU wird aktiviert, wenn Führungsignal Y < 0,8 V (*1) DC ist
    (*1) 0,8V = werkseitige Einstellung

 


Zwangssteuerungen im Analogbetrieb über Modbusschnittstelle


Ist im Analogbetrieb die Modbusschnittstelle zusätzlich angeschlossen, so kann über Modbus-Register 1 ebenfalls eine Zwangssteuerung vorgegeben werden.
 


Zwangssteuerung für Diagnosezwecke
Aktivierung über das Diagnosemenü am Display des Reglers oder die Servicetools (Einstellgerät, PC-Software).
 


Priorisierung verschiedener Vorgabemöglichkeiten
Verschiedene Zwangssteuerungs-Möglichkeiten werden vom Regler wie folgt priorisiert:


  • Höchste Priorität: Vorgaben über den Servicestecker (Einstellgerät, PC-Software) zu Testzwecken
  • Mittlere Priorität: Vorgaben über Modbus-Register 1 oder das Diagnosemenü am Regler
  • Niedrigste Priorität: Vorgaben über Beschaltung am Y-Signaleingang des Reglers

Technische Daten

  • TECHNISCHE DATEN

Compactregler für VVS-Regelgeräte

VVS-Regelgeräte

Typ

Artikelnummer

TVETROVM-024T-05I-DD15-MBA00000069230


TROVM-024T-05I-DD15-MB

Versorgungsspannung (Wechselspannung)24 V AC ± 20 %, 50/60 Hz
Versorgungsspannung (Gleichspannung)24 V DC ± 20 %
Anschlussleistung (Wechselspannung)max. 4 VA
Anschlussleistung (Gleichspannung)max. 2,5 W
Laufzeit für 90°100 s
BusanschlussModbus RTU, RS485
Anzahl Knoten128
Einstellbare Kommunikationsparameter1200 – 115.200 Baud
Startbit: 1
Datenbits: 8
Stopbits: 1 oder 2
Parity: None, Even, Odd
Sollwert-/Istwertschnittstelle (Modbus)via Modbus-Registerliste
Terminierungextern erforderlich
Eingang Sollwertsignal (analog optional)0 – 10 V DC, Eingangswiderstand > 100 kΩ
oder 2 – 10 V DC Ra > 50 kΩ
Ausgang Istwertsignal

0 – 10V DC oder 2 – 10V DC; max. 5 mA

SchutzklasseIII (Schutzkleinspannung)
SchutzartIP 42 (bei aufgesetzter Klemmenabdeckung)
EG-KonformitätEMV nach 2014/30/EU


 Schnittstellenkonfiguration der Regelkomponente


Je nach Einstellung stehen hier die Modbus-Kommunikationsschnittstelle oder die Analogschnittstelle für die Sollwertvorgabe von Volumenströmen zur Verfügung. Der sogenannte Interface-Mode wird werkseitig entsprechend dem Bestellschlüssel voreingestellt und kann bauseitig durch Einstellung über die Menüführung oder die Modbus-Register angepasst werden.


Typische Schnittstellenkonfiguration


Sollwertvorgabe über:

Istwertausgabe über:

entspricht Bestellschlüsseloption

Menükonfiguration (Mode)

AnalogbetriebAnalog 0 – 10 VAnalog 0 – 10 VV oder FCA0
AnalogbetriebAnalog 2 – 10 VAnalog 2 – 10 VV oder FCA2
ModbusbetriebModbus-Register-SollwertModbus-Register-Istwert oder Analog 2 – 10 VMCB


Durch spezielle Konfiguration des Modbus-Registers Interface-Mode können Mischbetriebe aus Modbus und Analog konfiguriert werden. Siehe dazu die Beschreibung des Interface-Mode in Modbus-Register 122.


Ergänzende Nutzung der Modbusschnittstelle im Analogbetrieb


Im Analogbetrieb werden vom Regler nur die Sollwertvorgaben am Analogeingang bewertet. Eine Sollwertvorgabe über die Modbusschnittstelle (Register 0) ist nicht möglich. Etwaige Schreibversuche werden mit einer Fehlerantwort quittiert. Unabhängig von der gewählten Schnittstellenkonfiguration können jedoch die anderen Modbusregister genutzt werden. So lassen sich von einer übergeordneten Gebäudeleittechnik (GLT) bei lokaler Ansteuerung mit einem Analogsignal über einen angeschlossenen Modbus die Betriebswerte Volumenstrom-Istwert und Klappenstellung auslesen oder auch zentrale Zwangssteuerungen auslösen.


 Kommunikationsschnittstelle Modbus RTU (Betriebsart M)


Register

Bedeutung

Zugriffsrecht

Speicherung

0Volumenstrom-Sollwert [%]
Bezug: Vmin – Vmax (qvmin – qvmax)
Auflösung: 0 – 10000
Volumenstrom-Sollwert: 0.00 – 100.00%
R, WRAM
1Aktivierung einer Zwangssteuerung; 0 = keine; 1 = Open; 2 = Close; 3 = Vmin; 4 = VmaxR, WRAM
2Kommandoauslösung 0 = keins; 1 = Adaption; 2 = Testlauf; 4 = Controller ResetR, WRAM
4Aktuelle Klappenposition [%]
Auflösung: 0 – 10000
Klappenstellung: 0.00 – 100.00%
RRAM
5Aktuelle Klappenposition [°]
Auflösung: ohne Nachkommastellen
RRAM
6Aktueller Istvolumenstrom [%]
Bezug: Vnenn
Auflösung: 0 – 10000
Volumenstrom-Istwert: 0.00 – 100.00%
RAM
7Aktueller Istvolumenstrom in Volumenstromeinheit [m³/h], [l/ s], [cfm] gem. Register 201RRAM
8Spannungswert am Analogeingang Y [mV]RRAM
103Firmware VersionR

Flash

104Statusinformation
Bit 5 Mechanische Überlast
Bit 8 Interne Aktivität z. B. Testlauf, Adaption
Bit 10 Busausfallüberwachung ausgelöst
RRAM
105Begrenzung Arbeitsbereich: Betriebsparameter Vmin (qvmin) [%]
Bezug: Vnenn
Auflösung: 0 – 10000
Vmin: 0.00 – 100.00%
R, WEEPROM
106Begrenzung Arbeitsbereich: Betriebsparameter Vmax (qvmax) [%]
Bezug: Vnenn
Auflösung: 0 – 10000
Vmax: 0.00 – 100.00%
R, WEEPROM
108Verhalten bei Busausfall (BusTimeout); 0 = nichts; 1 = Zu; 2 = Offen; 3 = qvmin; 5 = qvmaxR, WEEPROM
109Festlegung Bus-Timeout [s]R, WEEPROM
120Festlegung Arbeitsbereich: Betriebsparameter Vmin (qvmin) in Volumenstromeinheit [m³/h], [l/s], [cfm] gem. Register 201R, WEEPROM
121Festlegung Arbeitsbereich: Betriebsparameter Vmax (qvmax) in Volumenstromeinheit [m³/h], [l/s], [cfm] gem. Register 201R, WEEPROM
122Schnittstellenfestlegung (Interface Mode) Belegung siehe gesonderte TabelleR, WEEPROM

130 *

Modbus-Adresse (Teilnehmeradresse)R, WEEPROM
201Volumenstromeinheit 0 = l/s; 1 = m³/h; 6 = cfmR, WEEPROM
231Einstellung Mode:
Bit 0 definiert die Kennlinienauswahl der Analogschnittstelle.
Bit 0 = 0 Kennlinie: 0 – 10 V
Bit 0 = 1 Kennlinie: 2 – 10 V
Bit 4 definiert das Istwertsignal als Volumenstrom-Istwert oder Klappenstellung.
Bit 4 = 0 Volumenstrom-Istwert
Bit 4 = 1 Klappenstellung
Alle anderen Bits dürfen nicht verändert werden.
R, WEEPROM
568

Modbus-Parametersatz Kommunikationseinstellungen: Baudrate, Parity, Stoppbits, Belegung siehe gesonderte Tabelle

R, WEEPROM
569Modbus Kommunikationseinstellungen: Modbus Response Time = 10 ms + delay; mit delay= 3 ms × Registerwert 0 – 255R, WEEPROM
572Einstellung Schaltschwelle für Zwangssteuerung ZU über Führungssignal bei Signalspannungsbereich 2 – 10 V:
Einstellbereich 0,5 V – 1,8 V
Defaultwert 0,8 V (Registerwert = 20)
Auflösung: 1 Einstelleinheit = 40 mV
R, WEEPROM


* Werkseinstellung: Modbus-Adresse 1


R = Register lesbar


R,W = Register les- und schreibbar


RAM = Registerwert flüchtig


EEPROM = Registerwert nicht flüchtig, sondern dauerhaft gespeichert (max. 1 Mio. Schreibvorgänge)


 Detailinformationen zu Register 122 (Kommunikationsschnittstelle Soll/-Istwert - Interface Mode)


Registerwert

Signal Input

Feedback signal

0Analog (0) 2 – 10 V(0)2 – 10 V
1Modbus via Register 0(0)2 – 10 V
2Modbus via Register 0Register 10
3Analog (0) 2 – 10 VRegister 10


 Detailinformationen zu Register 568 (Modbus-Kommunikationsparameter)


Registerwert

Displayeinstellwert

Baudrate

Parität

Stop bits

011200Keine2
121200Gerade1
231200Ungerade1
342400Keine2
452400Gerade1
562400Ungerade1
674800Keine2
784800Gerade1
894800Ungerade1
9109600Keine2
10119600Gerade1
11129600Ungerade1
121319200Keine2
131419200Gerade1
141519200Ungerade1

15 **

16

38400

Keine

2

161738400Gerade1
171838400Ungerade1
18191200Keine1
19202400Keine1
20214800Keine1
21229600Keine1
222319200Keine1
232438400Keine1
242576800Keine1
2526115200Keine1
262776800Keine2
272876800Gerade1
282976800Ungerade1
2930115200Keine2
3031115200Gerade1
3132115200Ungerade1


** Werkseinstellung: Modbus-Kommunikationsparameter

Funktionsumfang Display

Anzeige-Funktionen


  • Volumenstrom-Istwert (Einheit wahlweise m³/h, l/s, cfm)
  • Anzeige erfolgt auf 3-Zeichen-Display mit Stellenwertigkeitskennzeichnung
  • Status- und Fehleranzeige für verschiedene Betriebszustände unter anderem: Anzeige aktivierter Zwangssteuerung, Anzeige von Diagnosefunktion


Parametrierungsfunktionen


  • Einstellmöglichkeit für die Einheit der Volumenstromanzeige m³/h, l/s, cfm
  • Einstellmöglichkeit für den Arbeitsbereich qvmin, qvmax
  • Auswahl der Schnittstellenkonfiguration Modbus oder Analog einschließlich Signalspannungsbereich 0 – 10 V oder 2 – 10 V DC
  • Einstellmöglichkeit für Modbus-Kommunikationseinstellungen (Adresse, Baurate, Stoppbits, Parity)

 


Diagnosefunktionen


  • Aktivierung eines Testlaufs
  • Aktivierung von Zwangssteuerungen Offen, Zu, qvmin, qvmax, Motor Stopp (Priorisierung beachten)
  • Anzeige des Spannungswerts am Analogeingang


Inbetriebnahme
Nach Einbau, Verdrahtung und Anschluss der Versorgungsspannung


  • Bei Nutzung der Modbus-Schnittstelle: Modbus Kommunikationsparameter über das integrierte Menü einstellen, anschließend ist das Volumenstrom-Regelgerät betriebsbereit
  • Sollwertvorgabe über Modbus-Register
  • Bei Nutzung der Analogschnittstelle: Volumenstromregelgerät sofort betriebsbereit
  • Volumenstromregelbereich von 4 – 100 % von qvnenn beachten; insbesondere Werte für den minimalen Volumenstrom des Regelgerätes nicht unterschreiten
  • Klemmenabdeckung der Regelkomponente nur kurzzeitig während der Verdrahtung abnehmen

Bedienung und Erläuterung des Displays

Durch das Drücken des LED-Tasters (< 3 s) wird der nächste Menüpunkt ① - ⑥ ausgewählt. Durch längeres drücken des LED-Tasters (> 3 s) lässt sich der ausgewählte Menüpunkt editieren. Das Editieren erfolgt durch den Drehauswahlschalter. Der ausgewählte Wert wird durch erneutes drücken des LED-Tasters (< 3 s) bestätigt. Erfolgt keine Eingabe für >= 60 s wird zum Menüpunkt 1 zurückgewechselt.

Tabelle 1: Erläuterung der Menüpunkte

① FlowAnzeige von Istwerten oder Betriebszuständen. Einstellung der Volumenstromeinheit m³/h, l/s, cfm.
② Vmin

Einstellung von qvmin

③ Vmax

Einstellung von qvmax

④ DIAG

Anzeige von Stellsignal und Rückführsignal im Wechsel in [V],
Aktivierung von Zwangssteuerungen zu Test und Diagnosezwecken:
tst = Testfahrt
oP = Klappe Offen
cL = Klappe Zu
Lo = qvmin
Hi = qvmax
St = Motor Stopp
oFF = Zwangsteuerung Aus
000 = Anzeige Firmware Version

⑤ MODE

Auswahl der Betriebsart:
CA0 = Sollwertvorgabe und Istwertrückgabe über analog Schnittstelle (0 – 10 V)
CA2 = Sollwertvorgabe und Istwertrückgabe über analog Schnittstelle  (2 – 10 V)
CB2 = Sollwertvorgabe und Istwertrückgabe über Modbus - Optional Istwertrückgabe über (2 – 10 V) 

⑥ COM

Einstellung der Modbusadresse: 1 – 247



und der Baudrate, Parität, Stoppbits: 1 (b1) – 32 (b32) 


Erläuterung Status und Fehlermeldungen über LED-Blinksignal und Display

Blinksignal LED-TasterStatusDisplay
Keine Spannungsversorgung angeschlossen.
TROX Servicetechniker informieren
Überlast des Antriebs erkannt (Block)
Synchronisationsfahrt nach Power Up
Testmodus aktiviert
Überdruck Sensor (Overpressure)

Sollwert oder Zwangssteuerungs-Position noch nicht erreicht. (Displaywechsel zwischen z. B. Hi = High und Istwert)

Zwangssteuerungs-Position erreicht. (Displaywechsel zwischen z. B. Hi = High und Istwert)

Ausgeregelt. Wird signalisiert, solange der Antrieb nicht dreht, um den Sollwert nach zu regeln.

Das Blinksignal beschreibt immer einen 2-Sekunden-Intervall. 1 = LED leuchtet, 0 = LED leuchtet nicht.

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